Solidarität

Am 26. Juli 2026 fuhr ein mutmaßlich islamistischer Attentäter mit einem Auto in eine Menschenmenge beim Berliner CSD. Dabei gab es ein Todesopfer und 29 Verletzte. Der Täter wurde bei einem Polizeieinsatz erschossen. Die Ermittlungen laufen.

Der Anschlag auf den Berliner CSD ist ein Angriff auf unsere Werte: Freiheit, Vielfalt und Solidarität. Wir trauern um das Todesopfer und stehen an der Seite der Verletzten und aller, die für ein offenes, tolerantes Miteinander kämpfen.
Gewalt darf keinen Platz haben. Gerade dieser Anschlag zeigt: Der CSD ist wichtig – als sichtbares Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Hass. Wir fordern konsequente Aufklärung, Schutz für queere Communities und mehr Prävention gegen Extremismus. Solidarität ist unsere Stärke.

Melanie Ritter, Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen Elbe-Elster

Queerfeindlichkeit nimmt immer weiter zu

2025 wurde in Deutschland mit 2377 queerfeindlichen Straftaten ein neuer Höchststand erreicht. *
Die Dunkelziffer ist hoch: ca. 96% der Hate Speech und 87% der körperlichen und sexuellen Übergriffe werden nicht angezeigt. **

Queerfeindlichkeit beginnt nicht erst bei körperlicher Gewalt

Sie zeigt sich auch in öffentlichen Aussagen, politischer Stimmungsmache und Kürzungen bei queeren Angeboten.
Denn gleichzeitig sinkt die gesellschaftliche Aktzeptanz sexueller Vielfalt deutlich. ***

https://www.instagram.com/die_gruenen

*BKA, Juni 2026, Bundesweite Fallzahlen 2025 Politisch motivierte Kriminalität
**Europäische Agentur für Grundrechte, 2020, A long way to go for LGBTI equality
***Robert Bosch Stiftung, Vielfaltsbarometer 2025

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